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Liebe Christen,
in Eucharistiefeiern
wird Fürbitte gehalten. In den Werktagsmessen "müssen"
sie nicht gebetet werden. Aber in den Sonntagsgottesdiensten gehören
sie als integraler Bestandteil der hl. Messe dazu. Natürlich
weiß jeder einzelne, für wen er beten darf und beten
muss. Die Fürbitten in der Eucharistie sprechen Freude und
Leid aus dem Bereich der Christenheit, der Gesellschaft, der Gemeinde
und bestimmter einzelner Menschen vor Gott aus. In der Not des Zweifels
kommt bei uns wohl allen der Gedanke immer wieder auf "Ob es
wohl nützt". Ein Wort des evangelischen Theologen Helmut
Gollwitzer kann uns wenigstens sehr nachdenklich machen. "FÜRBITTEN
heißt alle zu Gott mitneh-men, die uns am Herzen liegen, alle,
die wir kennen, oder alle, von denen wir wissen, dass sie eines
Menschen bedürfen, der sie vor Gott hin mitnimmt. Es heißt
aber auch: Diesen Menschen selbst näher kommen. Es gibt nicht
nur ein Kennen von Mensch zu Mensch, sondern auch ein Kennen auf
dem Umweg über die Augen Gottes. Das Licht Gottes fällt
gleichsam auf das Gesicht des Menschen neben mir und macht es klarer,
deutlicher, verständlicher. Fürbitten heißt auch:
Die Gnade empfangen, lieben zu können. Indem ich mit einem
anderen Menschen zusammen vor Gott stehe und er mir verständlicher
wird, entsteht Liebe zu ihm. Ich beginne, mit ihm zu leben, mich
mit ihm zu ängstigen, mit ihm zu trauern, mich mit ihm zu freuen,
mit ihm zu hoffen". (Helmut Gollwitzer).
Wie in jedem
Jahr veranstaltet die Tonnengarde aus Niederkassel auch in diesem
Jahr einen Seniorenkarneval. Er findet statt am Dienstag, 9. Februar,
um 15.00 Uhr im Pfarrzentrum von St. Anna, Niederkassel. Eine Anmeldung
ist nicht erforder-lich. Schon heute möchte ich der Tonnengarde
für diese Veranstaltung herzlich danken.
Am Dienstag,
9. Februar, um 20.00 Uhr, findet im Rahmen des "Christenforum
linksheinisch" eine Veranstaltung zum Thema "Kaum zu glauben
- und doch wahr? Kann man der Bibel noch trauen?" Zu diesem
Thema referieren Msgr. Wilhelm Terboven und Assessor Pfarrer Dr.
Uwe Vetter. Herzlich möchte ich Sie zu dieser Veranstaltung
der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden im linksrheinischen
Düsseldorf einladen.
Das Pfarrbüro
von St. Antonius bleibt am Donnerstag, 11. Februar, am sogenannten
"Altweiber", geschlossen. Am Rosenmontag ist die Morgenmesse,
wie üblich, um 9.00 Uhr. Wir bitten um Verständnis, dass
wir nach der Eucharistiefeier die Pfarrkirche verschließen.
Seit einigen
Monaten befindet sich unsere Pfarrbücherei in einem neuen Raum
im Canisiushaus. Sicherlich hat der neue, helle und gut eingerichtete
Raum auch dazu beigetragen, dass wir seit dem Umzug eine stärkere
Frequentierung der Bücherei verzeichnen konnten. Insgesamt
verfügt die Pfarrbücherei über einen Bestand von
4.682 Medien, dazu zählen Bücher, DVD, Videos und CD's.
Im vergangenen Jahr wurden 7.798 Ausleihen getätigt. Ich möchte
der Leitung der Bücherei und den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen
für das großartige Engagement herzlich danken.
Unsere Pfarrbücherei
ist geöffnet:
Sonntags von 11.30 bis 13.00 Uhr
Mittwochs von 17.00 bis 19.00 Uhr
Ein Besuch lohnt
sich, besonders da es jetzt einen "Dreiklang" im Canisiushaus
gibt. Die Kleiderkammer, die Pfarrbücherei und der Caritas-Treffpunkt
mittwochnachmittags laden herzlich zu einem Besuch ein.
Die katholischen
Seelsorger an der Justizvollzugsanstalt "Ulmer Höh'"
suchen noch dringend Kalender für das Jahr 2010. Obwohl das
Jahr bereits begonnen hat, werden Kalender immer wieder für
neue Strafgefangene gebraucht. Gerne können Sie Wand- oder
Taschenkalender in unserem Pfarrbüro abgeben. Die Sorge um
Strafgefangene gehört auch mit zu den Werken christlicher Barmherzigkeit!
Ihr Pastor Michael
Dederichs
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